04. Dezember 2019

Mashup Competition 2019

Schwere Beine sind für Fußballprofis nichts Ungewöhnliches. Das gehört dazu nach harten Trainingseinheiten. Oder in der Vorbereitung. Aber teils mit Muskelkater in den Händen aufzuwachen, mit einem müden Daumen, das ist dann schon eine neue Erfahrung.
So erging es jedenfalls einigen der Profifußballer, nachdem sie fast fünf Stunden an der Konsole gezockt hatten – beim Fortnite-Charity-Event des Jahres.

23 Fußball-Stars wagten sich für den guten Zweck auf ungewohntes Terrain und zockten mit und gegen professionelle Gamer, Influencer und Fans, die einen Startplatz ergatterte hatten.
Insgesamt 100 Teilnehmer nahmen an der Mashup-Competition teil. Ein Viertel davon war in Köln vor Ort, etwa Marco Reus, Ömer Toprak, Mark Uth, Julian Brandt und Kai Havertz. Der Rest schaltete sich aus dem eigenen Wohnzimmer dazu.
So hockte Marco Richter daheim in Augsburg, Luca Waldschmidt in Freiburg, Robin Hack in Nürnberg, Felix Kroos und Niklas Stark in Berlin sowie Timo Werner, Yussuf Poulsen und Lukas Klostermann in Leipzig. Alle via Handykamera zugeschaltet, so dass man jede Regung beim Zocken verfolgen konnte.
Einige Fußballer sind wahre Fortnite-Profis. Etwa Brandt, Havertz und Hack. Andere, wie Mark Uth und Niklas Stark, eher Anfänger. Topraks ungewöhnliche Spiel-Taktik: er versteckte sich mit seiner Figur eine Zeit lang in der Mülltonne.
25 Viererteam spielten so lange, bis nur noch eines übrig war. Wobei der Gewinner des Abends eigentlich total nebensächlich war. Denn es ging neben dem Faktor Spaß vor allem um eines: den guten Zweck. Und für den kamen an diesem Abend insgesamt 277.000 Euro zusammen. Der Erlös geht an die SportsTotal Stiftung, die Toni Kroos Stiftung und SOS Kinderdörfer. Und dafür kann man auch mal Muskelkater im Daumen in Kauf nehmen.